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Premieren November am Landestheater Schwaben

15.10.2018 Im November finden zwei Premieren am Landestheater Schwaben statt. Zum einen das Familienstück DER GESTIEFELTE KATER mit einem schlauen tierischen Helden, der auf seine eigene Weise Mut zur Veränderung macht und Träume wahr werden lässt. Zum anderen feiert die musikalische Zeitreise in die 1920 – 1950er Jahre CAFÉ RIEGER ihre Uraufführung auf der Foyerbühne. Ein Stück Memminger Stadtgeschichte wird hier lebendig.

PREMIERE: DER GESTIEFELTE KATER

Nach den Brüdern Grimm von Thomas Freyer

Am Sonntag 18. November 2018, 15:00 Uhr, feiert das Familienstück DER GESTIEFELTE KATER im Großen Haus Premiere.

Hans hat Pech: Nach dem Tod des Vaters hat sein ältester Bruder den Hof geerbt, der zweitälteste die Mühle und er nur „die Mietz“. Seine Brüder denken gar nicht daran, die beiden durchzufüttern. Hans fliegt raus. Was soll er nur tun, so ohne Geld und ohne Zuhause? Aber Hans hat große Träume und in dem vom Vater vererbten Kater steckt mehr, als zunächst gedacht: Der Kater ist äußerst gewitzt und zudem höchst sprachbegabt! Und das Wundertier hat bereits einen Plan ausgeklügelt, wie es Hans Geld beschaffen kann – nur ein Paar schicke Stiefel braucht es zu dessen Umsetzung. Frisch bestiefelt macht er sich auf den Weg zur Prinzessin, die sich langweilt, weil sie nur Prinzessin sein darf und zum König, der nichts begreift und nur befiehlt. Und da ist dann auch noch der Diener, der vor lauter Arbeit niemals Zeit zum Träumen hat, und ein Musiker, der ein ganzes Orchester ersetzen muss...
Der sprechende Kater in Stiefeln bringt nicht nur die Träumer zusammen, er verhilft ihnen auch noch zu einem Märchenschloss. Und als wäre das nicht genug, rettet er den König vor dem drohenden Bankrott und sorgt dafür, dass Hans und die Prinzessin zueinander finden.
DER GESTIEFELTE KATER ist eines der bekanntesten und beliebtesten Märchen der Brüder Grimm und ein poetisches und zauberhaftes Vergnügen für die ganze Familie. Thomas Freyer erzählt die Geschichte vom Kater, der seinem Herrn ein besseres Leben verschaffen will, in einer ebenso behutsamen wie humorvollen Adaption. Das unterschätzte Tier, das sich den Menschen in jeder Hinsicht überlegen zeigt, macht Mut zu Veränderung und lässt Träume wahr werden.

PREMIERE:18. November 2018 - Großes Haus. 
Weitere Aufführungen: 24. November, 26. Dezember 

Schulvorstellungen und auswärtige Aufführungen siehe Spielplan.
Inszenierung: Ingrid Gündisch - Bühne und Kostüme: Elena Köhler - Musik: Tiny Schmauch - Besetzung: Miriam Haltmeier - André Stuchlik - Jens Schnarre - Niklas Maienschein -Regina Vogel – Musiker: Tiny Schmauch

PREMIERE: CAFÉ RIEGER

Eine musikalische Zeitreise in die 1920-1950er Jahre

Uraufführung

Am Samstag, 24. November 2018, 20:00 Uhr, feiert die musikalische Zeitreise in die 1920 – 1950er Jahre CAFÉ RIEGER ihre Uraufführung auf der Foyerbühne.
Das Kaffeehaus des frühen 20. Jahrhunderts war eine ganz besondere gesellschaftliche Institution: Hier konnte man bei einem einzigen Getränk stundenlang sitzen, Zeitung lesen, Menschen studieren, in die Luft starren und philosophieren. Literaten machten das Kaffeehaus zu ihrer Schreibstube, Schauspieler trafen sich nach der Theatervorstellung hier, Musiker stellten neue Kompositionen vor. Das Kaffeehaus war ein höchst lebendiger und kommunikativer Ort des Austausches und Raum für rauschende Feste.

Die musikalische Revue CAFÉ RIEGER entführt in das legendäre Memminger Kaffeehaus, dem jahrzehntelang die so extravagante wie patente Wirtin Maria Rieger vorstand: Die junge Frau, mit einem Hang zu neuester Mode und gutem Geschmack und einem Händchen fürs Geschäft, heiratete in den 1920ern in die Wirtsfamilie ein und machte das Café zum angesagtesten Lokal der Stadt. In den 30ern entwickelte es sich zum vibrierenden Künstlertreff, wo legendäre Kostümfeste gefeiert wurden. In der menschenverachtenden NS-Zeit machte die Weltgeschichte selbstverständlich vor dem Café nicht Halt, und in der Nachkriegszeit wurde es zum amerikanischen Offizierscasino. Und schließlich eroberte sich die unerschrockene Maria ihr Café wieder zurück...

Das Ensemble erzählt in höchst unterhaltsamen Anekdoten die bewegte Geschichte des Cafés und seiner ungewöhnlichen Heldin. In Songs der jeweiligen Epoche – von Chanson über Volkslied und Schlager bis hin zu Rock’n’Roll und Jazz – lebt die Kaffeehauskultur des 20. Jahrhunderts wieder auf und damit auch ein faszinierendes Stück Weltgeschichte.

PREMIERE: 24. November 2018 - Foyerbühne

Weitere Aufführungen: 27. / 30. November, 02. / 11. / 14. / 19. / 31. Dezember, 06. / 27.Januar 2019
Auswärtige Aufführungen siehe Spielplan.
Inszenierung und musikalische Einstudierung: Patrick Schimanski - Bühne und Kostüme: Marie Wildmann - Musikalische Einstudierung: Ekaterina Isachenko
Besetzung: Elisabeth Hütter - Anke Fonferek - Jan Arne Looss - Tobias Loth – Musiker: Ekaterina Isachenko - Leo Gmelch

EXTRA: BUCHCLUB. EIN LITERARISCHER SALON

In unserem neuen Salon stellen ein interessanter Gast aus dem Allgäu und ein Ensemblemitglied ihre Lieblingsbücher vor und die Dramaturgie überlegt, ob sie nicht als Bühnenstoff taugen!? Gemeinsam mit Ihnen und den Gästen möchten wir im Intendanzbüro bei Wein und Oliven ins Gespräch kommen über Literatur und Theater und warum diese die Welt bedeuten. Im November zu Gast: Dr. Axel Lapp, Leiter der MEWO Kunsthalle und Klaus Philipp, Schauspieler.

TERMIN: 19. November 2018, 20:00 Uhr, Intendanzbüro

Eintritt: 10 €, inkl. Getränke (Treffpunkt Foyer)

Kategorien: Kultur und Heimatpflege