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Vom Umweltmobil zur Fledermausstation

12.11.2019 Der Bezirk Schwaben fördert auch in diesem Jahr wieder einige herausragende Projekte im Bereich der Umweltbildung. „Wenn man Kinder und Jugendliche so in den Kontakt mit der Natur bringt, sind sie für Fragen des Umweltschutzes besser sensibilisiert“, erläutert Bezirkstagspräsident Martin Sailer den Hintergrund dieser Projektförderungen.

Claudia Weißschädel vom Fledermausschutz Augsburg hält ein Modell der Auffangstation in den Händen, neben ihr steht Günther Groß; auf der Wand im Hintergrund ist eine Fledermaus aufgemalt
Günther Groß und Claudia Weißschädel richten auf Gut Morhard eine begehbare Fledermaus-Auffangstation ein. (Bild: Birgit Böllinger / Bezirk Schwaben)

Zu den drei mit jeweils 7.000 Euro unterstützten Maßnahmen, die nun im Bau-, Umwelt- und Energieausschuss bewilligt  wurden, zählt das „Umweltmobil Allgäu“. Mit dem „Umweltmobil“ erreicht der BUND Naturschutz Kinder und Jugendliche in allen vier Allgäuer Landkreisen und den drei kreisfreien Städten. An Kindergärten und Schulen können damit Umweltbildungsangebote durchgeführt werden, die auch von Kindern aus sozial benachteiligten Familien wahrgenommen werden können.

Ebenfalls gefördert wird die Fledermausstation Königsbrunn: Auf dem Tiergnadenhof Gut Monhard wurde eine Fledermaussauffangstation eingerichtet, die nicht nur dem Schutz der aufgefundenen Tiere dient, sondern den Besuchern auch Informationen über die nachtaktiven Flugkörper, die ebenfalls mehr und mehr vom Aussterben bedroht sind, bietet. 

„Nachhaltiger Lifestyle – ist die Welt nicht genug?“: Mit dieser Frage konnte die Umweltstation Augsburg den Ausschuss überzeugen. Das Modellprojekt soll jungen Leuten nahebringen, wie man mit seinem eigenen Lebensstil die Umwelt beeinflussen und schonen kann.

Kategorien: Natur und Umwelt