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Sparen, verschwenden, wiederverwenden. Vom Wert der Dinge

bis

Veranstaltungsort: Schwäbisches Volkskundemuseum Oberschönenfeld
Oberschönenfeld 4
86459 Gessertshausen
Heute leben wir in einer Überflussgesellschaft, in der in immer kürzeren Zeitabständen Hausrat und Kleidung verbraucht und Lebensmittel oft achtlos entsorgt werden. Der alltägliche Konsum orientiert sich dabei weniger am Zustand des Alten, sondern befriedigt Bedürfnisse nach immer mehr Neuem. Wie ist es zu dieser Entwicklung gekommen?

Die Ausstellung wirft einen Blick auf den enormen Wandel vom sparsamen, oft durch Not und Mangel geprägten sorgsamen Umgang mit den Dingen bis hin zur heutigen Überflussgesellschaft, in der in immer kürzeren Zeitabständen Hausrat und Kleidung verbraucht und Lebensmittel oft achtlos entsorgt werden. Spannende Beispiele aus den Bereichen Ernährung, Kleidung, Hausrat und Technik bieten Jung und Alt dabei viele Anlässe zu Vergleichen und zum Erzählen. Zu einer wahren Materialvielfalt führte die Entwicklung der Kunststoffe. Sie veränderten den Alltag massiv und ermöglichten die günstige Massenproduktion technischer Errungenschaften, z. B. von Radios, Staubsaugern und Lichtschaltern, später auch „pflegeleichten“ Möbeloberflächen. Doch sie brachten Probleme mit sich, die uns auch in Zukunft noch beschäftigen werden: Plastikmüll, der heute bereits ganze Ökosysteme bedroht. So werden auch solche Folgen der Wohlstandsgesellschaft in den Blick genommen. Innovative Ideen aus Schwaben zeigen schließlich auch überraschende Wege zu einem bewussteren Umgang mit den Dingen. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Heimatpflege des Bezirks Schwaben und in Zusammenarbeit mit Studierenden des Studiengangs „Kunst- und Kulturgeschichte“ an der Universität Augsburg.

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