Das BKH Kempten ist für den neuen Chefarzt "die Traumstelle": Professor Jäger hat seinen Dienstantritt im Januar

20. Dezember 2016 : Am 1. Januar 2017 wird er neuer Ärztlicher Direktor des Bezirkskrankenhauses (BKH) Kempten: Professor Dr. Markus Jäger tritt die Nachfolge von Professor Dr. Peter Brieger an, der zum 1. November 2016 ans Isar-Amper-Klinikum München-Haar gewechselt ist. Jäger kommt vom BKH Günzburg, das ebenfalls ein Haus der Bezirkskliniken Schwaben ist.

An Weihnachten feiert er seinen 46. Geburtstag, am 1. Januar 2017 wird er neuer Ärztlicher Direktor des Bezirkskrankenhauses (BKH) Kempten: Professor Dr. Markus Jäger tritt die Nachfolge von Professor Dr. Peter Brieger an, der zum 1. November 2016 ans Isar-Amper-Klinikum München-Haar gewechselt ist. Seitdem leitet Oberarzt Carlos Martinez die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Kempten übergangsweise.

Jäger kommt vom BKH Günzburg, das ebenfalls ein Haus der Bezirkskliniken Schwaben ist. Der gebürtige Münchner ist dort noch bis Jahresende als Geschäftsführender Oberarzt an der psychiatrischen Klinik tätig. Nach zehn Jahren sei es an der Zeit, eine neue Herausforderung zu suchen, sagt er. Seine neue Aufgabe bezeichnet der künftige Chefarzt als „Traumstelle“. „Erstens ist es im Allgäu wunderschön, zweitens ist es eine Tätigkeit innerhalb der Bezirkskliniken Schwaben, wo ich mich sehr, sehr wohlfühle, und drittens ist das BKH Kempten akademisches Lehrkrankenhaus der Uni Ulm, bei der ich seit 2013 außerplanmäßiger Professor bin. Die Kontakte gehen also nahtlos weiter“, begründet der 45-Jährige seinen Schritt.

Das BKH Kempten, das ans Klinikum angegliedert ist, sei eine wunderschöne Klinik, das seine beiden Vorgänger Dr. Egetmeyer und Prof. Brieger sehr gut aufgebaut hätten – nicht nur baulich, sondern auch im Sinne der Reformpsychiatrie. „Ich bin froh und stolz, dass die Wahl auf mich gefallen ist.“

Die 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden einen „offenen, aufgeschlossenen Chef“ bekommen, „der teamorientiert“ arbeitet. So charakterisiert sich Jäger selbst. „Ich bin jemand, der auf gute Arbeit und Qualität Wert legt. Und ich bin jemand, der seine Mitarbeiter schätzt und hinter ihnen steht.“

Inhaltlich möchte er den gut ausgebauten, sozialpsychiatrischen Schwerpunkt in Kempten weiterführen. Außerdem hat sich der neue Ärztliche Direktor zum Ziel gesetzt, die Psychiatrie mittelfristig etwas integrativer zu machen. Wichtig sei ihm eine gute psychopathologische Diagnostik. Sie bildet die Basis einer jeder Psychiatrie.

Der verheiratete Vater von zwei Kindern möchte ins Oberallgäu ziehen. „Kempten soll meine Heimat werden, nicht nur beruflich.“ Jäger, der privat gerne Rad fährt und in die Berge geht, freut sich auf das Allgäu: „Die Natur dort ist eine schier unendliche Kraftquelle.“

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