„Schichtung und Raum“: Kunstpreisträger Christian Hörl stellt in der Schwäbischen Galerie aus

15. November 2021 : In einer umfangreichen Einzelausstellung zeigt Christian Hörl auch seine neusten, teils noch nie gezeigten Bilder auf Leinwand und Kupfer.

Die Schwäbische Galerie im Museum Oberschönenfeld widmet Christian Hörl, dem Kunstpreisträger des Bezirks Schwaben 2019, eine umfangreiche Einzelausstellung: Zu sehen sind aktuelle Bilder zum Thema „Naturstudien“ sowie eine Dokumentation seiner Auftragsarbeiten.

„Mit Christian Hörl konnten wir einen der vielseitigsten Künstler in Schwaben gewinnen“, sagt Bezirkstagspräsident Martin Sailer. „Darüber habe ich mich persönlich und als politischer Vertreter des Bezirks Schwaben besonders gefreut: Denn die Förderung von Kunst und Kultur in Schwaben ist seit jeher eine der Kernaufgaben des Bezirks.“

Den Auftakt der Ausstellung bilden Fotografien und Modelle von Christian Hörls Arbeiten im öffentlichen Raum. Seit rund 25 Jahren spielen Brunnen- und Wandgestaltungen sowie Kirchen- und Altarraumausstattungen im Werk des Künstlers eine zentrale Rolle. Dabei greift Christian Hörl zu vielseitigen Gestaltungsweisen und Materialien: Streng gegliederten Arbeiten stehen spielerisch aufgefasste Motive gegenüber.

Parallel zu seinen Auftragsarbeiten befasste sich Christian Hörl mit Konzeptkunst, Bildhauerei und mit Malerei. In der Ausstellung sind seine neusten, teils noch nie gezeigten Bilder auf Leinwand und Kupfer zu sehen.

In seiner unmittelbaren Umgebung fotografiert der Künstler – meist in den Wintermonaten – Motive wie Bäume oder auch Details von Gebirgsformationen. Daraufhin malt er täglich eine Schicht mit geometrischen Motiven wie Linien oder Kreisen, die sich – ähnlich einem Muster – wiederholen. Schließlich entstehen so Bilder mit bis zu 15 Schichten, auf die dann das Landschaftsfoto gedruckt wird. In der Gestaltung seiner Auftragsarbeiten und seiner freien Malerei spielen zwei Elemente eine tragende Rolle: Schichtung und Raum.

Christian Hörl
Christian Hörl, 1961 in Augsburg geboren, studierte Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste München bei den Professoren Erich Koch und Leo Kornbrust. Durch zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsteilnahmen sowie durch Kunstprojekte und Arbeiten im öffentlichen Raum hat er sich nicht nur in Schwaben einen Namen gemacht. Er erhielt eine Reihe von Auszeichnungen: Preis der Internationalen Bodensee Kulturkonferenz (1992), Kunstpreis der Stadt Augsburg (1998), Kunstpreis der Stadt Kempten (1999), Magnus Remy Kunstpreis, Irsee (2013), Höger Gedächtnispreis, Kaufbeuren (2014) und Kunstpreis des Bezirks Schwaben (2019). Christian Hörl lebt als freischaffender Künstler in Ruderatshofen/Allgäu.

Hinweise zum Ausstellungsbesuch
Die Ausstellung ist ab Sonntag, 14.11.2021 zu besichtigen (Di–So von 10–17 Uhr): Es gilt die 2G Regel. Zutritt haben Personen, die ihre Impfung oder Genesung nachweisen können, sowie Kinder bis zum 12. Geburtstag. Das Tragen von FFP2-Masken ist in den Museumsgebäuden Pflicht.

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