Woloka – Thierhaupten: Freundschaftserklärung, 01.08.2022

01. August 2022 : Kommunale Freundschaftserklärung zwischen dem Markt Thierhaupten und der Gemeinde Woloka im Rahmen der Partnerschaft Schwaben – Bukowina setzt ein wichtiges Signal für Kooperation und Begegnung im europäischen Kontext.

Bürgermeister Toni Brugger aus dem Markt Thierhaupten reiste Anfang August in die Ukraine, um mit seinem Amtskollegen der Gemeinde Woloka, Valentin Hlopina, eine Freundschaftserklärung zur Förderung und dem Ausbau kommunaler Beziehungen zu unterzeichnen. Die Gemeinde im Gebiet Tscherniwzi zeichnet sich durch aktives Kulturleben und vielfältiges Engagement im Gemeindeleben aus. Im Vorfeld wurden verschiedene Themenfelder für zukünftige Begegnungen erarbeitet und beide Gemeindevorsteher bestätigen ihre Vorfreude auf die Realisierung weiterer Vorhaben.

Bereits seit 2017 bestehen Kontakte zwischen dem Markt Thierhaupten und der Gemeinde Woloka in der Ukraine, im Gebiet Tscherniwzi. Am 1. August 2022 unterzeichnen Bürgermeister Toni Brugger (Thierhaupten) und Valentin Hlopina (Woloka) eine Freundschaftserklärung.  „Mit Valentin Hlopina planten wir bereits Projekte im Musik – und Kulturbereich und mein Besuch hier soll den Willen zur weiteren Zusammenarbeit unterstreichen. Wir arbeiten gemeinsam an einer vielfältigen europäischen Zukunft für unsere Bürgerinnen und Bürger“, so Brugger nach der Reise.

Die bestehenden Kontakte fanden zuletzt Ausdruck in der Sonderausstellung im Klostermühlenmuseum Thierhaupten „Bukowina: Menschen, Mühlen, Moldauklöster“, welche noch bis Oktober 2022 in Thierhaupten zu besichtigen ist. Zuvor bestanden schon Kontakte, welche über die Schule für Dorf- und Landentwicklung (SDL) im Rahmen der Gebiets- und Verwaltungsreformen in der Ukraine entstanden. Über das SDL-Angebot wurden Bürgermeister und Gemeindemitarbeiter/innen geschult und es entstanden die Beziehungen, die nun zur Freundschaftserklärung führten. Auch die Übergabe eines ausgemusterten Feuerwehrfahrzeugs aus dem Markt Thierhaupten in die Gemeinde Woloka wurde vorbereitet. Bei der Besichtigung des Materialbestands vor Ort, fühlte sich Bürgermeister Brugger bestätigt, diese Idee zeitnah in die Tat umzusetzen.

Das Gebiet Tscherniwzi ist von den Kriegshandlungen nicht direkt betroffen, aber auch hier bestimmen die Versorgung der Binnenvertriebenen sowie fast täglicher Luftalarm den Alltag der Menschen. Der Besuch von Bürgermeister Brugger wird als Bestätigung der bestehenden Kontakte gesehen und wurde mit großer Vorfreude erwartet. Der Bezirk Schwaben wird im Rahmen der Regionalpartnerschaft Schwaben – Bukowina die Gemeindepartnerschaft weiterhin begleiten und freut sich auf den Zuwachs im kommunalen Netzwerk der Freunde und Unterstützer für die Ukraine.

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