Bukowina-Institut

In einigen Regionen bündeln sich historische Traditionen, Beziehungen zwischen Völkern, Ethnien und Religionen. Die Region der Bukowina ist ein Beispiel dafür. Auch über die Entfernung und Zeit hinweg waren und sind die Bindungen zwischen Schwaben und dem "Buchenland" (Bukowina) lebendig geblieben.

Im Jahr 1988 wurde die "Arbeitsstelle zur Erforschung von Geschichte und Kultur der Bukowina" gegründet, der Trägerverein des Bukowina-Instituts. Ihm gehören neben Wissenschaftlern, schwäbischen und bukowinischen Repräsentanten auch fünf Institutionen als Mitglieder an. Mit dem offiziellen Datum des ministeriellen Ernennungsschreibens vom 18. Februar 2003 wurde dem Institut die Rechtsstellung eines AN-Institutes an der Universität Augsburg verliehen.

Mit dem Zusammenbuch der Sowjetunion und der neuen Unabhängigkeit vieler Staaten stand das Bukowina-Institut ab den 1990er Jahren vor neuen Aufgaben und Perspektiven. Die Erforschung und Dokumentation der osteuropäischen Geschichte, Landeskunde und Kultur in internationaler Zusammenarbeit hatte an Gewicht gewonnen. Das Institut nahm so kurz nach der Wende Kontakte zu Wissenschaftlern und Persönlichkeiten in der Bukowina auf und entwickelte daraus gemeinsame Aktivitäten. Mit der Gründung von Instituten nach Augsburger Vorbild in Tscherniwzi (Ukraine) und Radauti (Rumänien) entstanden weitere Zentren der Bukowina-Forschung in der Bukowina selbst. Durch Publikationen, Vorträge, Ausstellungen und Symposien leistet das Bukowina-Institut seinen Beitrag zur Annäherung der wissenschaftlichen Einrichtungen und Austausch verschiedener Personen- sowie Studierendengruppen.

In den mehr als dreißig Jahren seines Bestehens entwickelte sich das Bukowina-Institut zu einer ausgewiesenen Forschungsstelle zu Fragen Ostmitteleuropas, zu einem Zentrum der Integrations- und Nationalitätenforschung, zu einer Stätte der Begegnung und Kooperation zwischen West und Ost und zu einer guten Adresse zum Erlernen der mittel-, ost- und südosteuropäischen Sprachen.

Mehr Informationen auch direkt beim Bukowina-Institut.

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