Regionale Kunstausstellung begleitet hochkarätige Kunsthistoriker-Tagung in der Schwabenakademie Irsee

30. März 2017: Am 8. und 9. April bietet die internationale Tagung "BilderGewalt" in der Reihe "Kunsthistorisches Forum Irsee" spannende Vorträge, unter anderem von dem Kunsthistoriker Benedikt Fahrnschon aus Münster.

Passend zum Reformationsjubiläum steht Kloster Irsee ab dem zweiten Aprilwochenende ganz im Zeichen eines Kulturphänomens: der Zerstörung des Bildes. An diesem Wochenende bietet die internationale Tagung „BilderGewalt" in der Reihe „Kunsthistorisches Forum Irsee" spannende Vorträge, die sich mit der Zerstörung, Zensur, Umkodierung und Neuschöpfung von Kunstwerken vom Altertum bis in unsere Gegenwart auseinandersetzen. Die zeitgenössische Perspektive greift eine Sonderausstellung der schwäbischen Berufsverbände der bildenden Künstler und der Schwabenakademie auf, die ab 8. April in Irsee zu sehen ist. Ihr Titel lautet „Das veränderte Kunstwerk". Die Tagung gab den Anstoß zur Ausstellungsplanung – die große Zahl der eingereichten Arbeiten zeigt die intensive, künstlerische Resonanz auf die Thematik.

Anlässlich der Ausstellungseröffnung spricht der Kunsthistoriker Benedikt Fahrnschon aus Münster. In seinem Vortrag stellt er das künstlerische Konzept des jung verstorbenen Félix González-Torres vor. Viele Werke des Kubaners waren auf die aktive Beteiligung des Publikums angelegt. So sollten sich die Besucher etwa aus seinen Installationen mit Süßigkeiten durchaus bedienen.

Die Sonderausstellung „Das veränderte Kunstwerk" ist im Rahmen der 29. BBK-Ausstellung vom 8. bis 23. April zu sehen. Der halbstündige, öffentliche Vortrag von Fahrnschon beginnt am 8. April um 10 Uhr; die Vernissage findet um 11 Uhr statt. Der Eintritt ist jeweils frei.

www.schwabenakademie.de